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Das gilt übrigens nicht nur für Kinderintensivstationen sondern überall in den Krankenhäusern. Und, wie es in dem Artikel so schön heisst, es hat nichts mit der "Pandemie" zu tun.

Und trotz "Pandemie" haben wir im Jahr 3 noch immer nicht angefangen, daran etwas zu ändern. Sinnlos Zwangsimpfungen zu diskutieren, Milliarden an Biontech/Pfizer und Co zu verprassen, DAS haben wir hinbekommen.

Die wichtigen Dinge wurden, so wie die Jahre zuvor, ignoriert.

Und mittlerweile kann niemand mehr sagen, das hätte er nicht gewusst. Was hier passiert ist Absicht.

"ZEIT ONLINE: Gerade liest und hört man immer wieder, dass unbedingt vermieden werden muss, das Gesundheitssystem zu überfordern. Das klingt im Grunde so, als ob jetzt noch alles im Lot wäre.

Tönsfeuerborn: Da ist schon lange nichts mehr im Lot, das Gesundheitssystem ist schon lange überfordert. Ich habe überlegt, warum die Situation auf der Station im Moment mehr bedrückt als sonst. Das liegt einfach daran, dass man so gar keine Aussicht hat, dass sich was ändert. Wenn wir Glück haben, wird es genauso bleiben. Ich fürchte aber, dass es noch schlimmer werden wird, weil eben gar kein Personal nachkommt."
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Wir triagieren hier seit fünf, sechs Jahren, jeden Tag! Triage ist längst Realität in Deutschland, in bestimmten Bereichen mehr als in anderen.
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Dass das System schon jetzt nicht mehr funktioniert, haben Politik und Gesellschaft meiner Meinung nach nicht verstanden.
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Ich kann heute auf vier Jahrzehnte zurückblicken und würde sagen, dass sich die Situation Ende der Achtzigerjahre zu verschlechtern begann. Da wurden die Ausgaben für die Pflege zum ersten Mal zunehmend reduziert, aus wirtschaftlichen Gründen. Anfang der Nullerjahre wurde dann noch ein neues Bezahlsystem für die Kliniken eingeführt. Es führte dazu, dass die Krankenhäuser Kosten einsparen wollten. Und Kosten lassen sich am einfachsten einsparen, indem man Personal abbaut.
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Wenn wir Pflegenden doch mal laut werden, kommen Politiker vorbei und hören bestenfalls zu. Das war vor zwei Jahren so. Jetzt, während der Tarifverhandlungen, vertraten eben jene Politiker die Arbeitgeberseite – und schienen sich nicht an unsere Gespräche und Probleme zu erinnern. Da komme ich mir, ganz ehrlich, belogen vor."

zeit.de/arbeit/2022-01/kinderi

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